Prof. Dr. Kilian Heck

 

Im Februar 2017 konnte Herr Prof Dr. Heck über den THEORIA-Wettbewerb Mittel für die Forschungsgruppe "Die Malerei der Romantik in Nordeuropa in ihren transkulturellen Bezügen und Rezeptionen" einwerben. Zu den bereitgestellten Forschungsmitteln gehört ein Professorenstipendium im WiSe 2017/18 und SoSe 2018. Herr Prof. Dr. Heck wird in dieser Zeit durch Herrn PD Dr. Gerrit Walczak vertreten.

 

 

Sprechzeiten in der Vorlesungszeit:

Nach Vereinbarung

 

Büro 2.12

 

Fon: +49 (0)3834 420 3255

kilian.heck(at)uni-greifswald(dot)de

 

 

Schwerpunkte in der Forschung

Deutsche Sepulkralskulptur 15. bis 17. Jahrhundert
Deutsche Hofkunst 15. bis 17. Jahrhundert
Politische Ikonographie der Frühen Neuzeit
Kunst im Kontext
Kunstgeschichte des Ostseeraumes und Ostmitteleuropas
Schloßarchitektur des 18. Jahrhunderts
Landschaftsgarten
Die Kunstsammlung des Freiherrn vom Stein
Kunst und Kunsttheorie der Romantik
Carl Blechen
Restitutions- und Provenienzforschung

Schwerpunkte in der Lehre

Schloßarchitektur
Berlin als Kunstmetropole nach 1800
Schinkel
Landschaftsgarten
Das deutsche Nationaldenkmal
Cézanne
Picasso
Landart
Semiotik

Curiculum Vitae

Seit 2013 Erster Vorsitzender des Verbandes Deutscher Kunsthistoriker  e. V.

4/2011, Übernahme des Lehrstuhls für Kunstgeschichte (W3) am Caspar-David-Friedrich-Institut der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald.

10/2010-3/2011, Vertretung des Lehrstuhls für Kunstgeschichte am Kunsthistorischen Seminar der Friedrich Schiller-Universität Jena.

2009 Habilitation mit dem Thema: Das zweite Bild im Bild. Auflösungstendenzen des perspektivischen Raumes bei Carl Blechen.

Seit 2008 Kurator der Ausstellung Friedrichstein. Das Schloß der Grafen von Dönhoff in Ostpreußen des Kulturforums Östliches Europa Potsdam und der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg von Mai bis Oktober 2009 in Schloß Caputh und von Juli bis September 2010 in Kaliningrad/Königsberg, Rußland.

10/2005-11/2008 Habilitand in Kunstgeschichte an der Universität Frankfurt

1999-2002, Wissenschaftlicher Assistent (C1) am Kunsthistorischen Institut der Rupprecht-Karls-Universität Heidelberg in der Neueren Abteilung bei Thomas Kirchner.

5/1999-5/2000, Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Wissenschafts-geschichte Berlin, Wissenschaftliche Nachwuchsgruppe von H. Otto Sibum; Thema des Forschungsprojektes: Räume des Augenscheins. Die visuellen Grundlagen der Berliner Wissenschaftslandschaft 1815-1850.

10/2005-12/2006 Leitung des Forschungs- und Buchprojektes Friedrichstein. Das Schloß der Grafen von Dönhoff in Ostpreußen, gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) und die Marion-Dönhoff-Stiftung.

2002-2005, Wissenschaftlicher Assistent (C1) am Kunstgeschichtlichen Institut der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main bei Thomas Kirchner.

1/1999-5/1999, Freier Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Hygiene-Museum Dresden, Ausstellungsprojekt "Fremdkörper - Fremde Körper" (Ausstellungsbeginn: Oktober 1999).

7/1997-12/1998, Rathenau-Postdoktorand am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte Berlin, Abteilung II bei Lorraine Daston; Thema des Forschungsprojektes: Das Illusionsmodell als Wissensspektrum. Zum Konzept des perspektivischen Bildraums bei Giovanni Battista Piranesi.

1997 Promotion: Genealogie als Monument und Argument. Der Beitrag dynastischer Denkmale zur politischen Raumbildung der Neuzeit.

1994-1997, Stipendiat am DFG-Graduiertenkolleg "Politische Ikonographie" am Kunstgeschichtlichen Seminar Hamburg, Warburg-Haus.

1988-1994, Studium der Kunstgeschichte, Mittlere und Neuere Geschichte, Klassische Archäologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität in Frankfurt am Main und der Philipps-Universität in Marburg.

Projekte

"THEORIA-Forschungsgruppe Die Malerei der Romantik in Nordeuropa in ihren transkulturellen Bezügen und Rezeptionen."

Ein Forschungsprojekt im Rahmen des Kurt von Fritz-Wissenschaftsprogramms zur Förderung der Geistes- und Sozialwissenschaften des Landes Mecklenburg-Vorpommern 2017-2020​, in Kooperation mit dem Pommerschen Landesmuseum Greifswald (Schenkung Christoph Müller). Weiterer Kooperationspartner ist das DFG Graduiertenkolleg Baltic Borderlands.

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"Barocke Schlösser und Parkanlagen im ehemaligen Ostpreußen - Virtuelle Rekonstruktion und Dokumentation des verlorenen Kulturerbes"

Dieses Projekt wurde von der Leibniz-Gemeinschaft im Dezember 2013 genehmigt. Die beteiligten Projektpartner sind das Herder-Institut in Marburg, das Institut für Raumdarstellung Frankfurt am Main, die Universität Łódź/Polen sowie der Lehrstuhl für Kunstgeschichte der Universität Greifswald. Ziel des Projektes ist es, aufgrund einer computergestützten Dokumentation zwei im ehemaligen Ostpreußen befindliche, als bauliche Entitäten heute jedoch nahezu vollständig verlorengegangene Schlossanlagen als Bestandteil der Kulturlandschaften Polens, der Russischen Föderation und Litauens virtuell zu rekonstruieren.

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Corpus der Schlösser und Gutshäuser des Ostseeraumes ab 1500. Architektonische und historische Beziehungsgefüge im transnationalen Vergleich (zusammen mit Jana Olschewski):

Ziel des Projekts ist ein Corpus der Schlösser und Gutshäuser des Ostseeraumes, der vergleichbare architektonische und historische Entwicklungen für sämtliche Anrainerstaaten ab 1500 bis in das 20. Jahrhundert aufzeigt. Die zu untersuchenden Objekte werden in einer computergestützten Datenbank nach entsprechenden Kriterien inventarisiert. Die Datierungen, Baubeschreibungen und Innenraumausstattungen sollen für eine Analyse der kunstgeschichtlichen und architekturhistorischen Beziehungen des gesamten Ostseeraums fruchtbar gemacht werden. Gleichzeitig wird das Material historisch untersucht. Hierbei sollen die Beziehungen zwischen Architektur und der Entwicklung der Gutswirtschaft in den Ostseeterritorien in ihren regionalen Besonderheiten herausgearbeitet werden. Der Vorantrag zu diesem Projekt wurde am 31.01.2013 zusammen mit dem Mitantragsteller Prof. Dr. Michael North bei der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften eingereicht.

Buchprojekt Malerei des 18. Jahrhunderts in Mecklenburg und Pommern:

Die seit Sommer 2012 bestehende Forschergruppe an der Universität Greifswald beabsichtigt, die in diesem Gebiet tätigen Maler wie Georg Lisiewski, Balthasar Denner, Jakob Philipp Hackert, Georg David Matthieu zu erforschen. In Form eines Buchprojektes sollen soziologisch und historisch relevante Ergebnisse wie das Hofkünstlertum und die transnationale Identitätsbildung zusammengetragen werden. Hierbei wird eng mit den Staatlichen Museen Schwerin kooperiert, die insbesondere die Museumsbestände in Ludwigslust erforschen.

Buchprojekt Frühneuzeitliche Grabdenkmale in Mecklenburg und Pommern:

Die seit Sommer 2012 bestehende, deutsch-polnische Forschergruppe an der Universität Greifswald beabsichtigt, die vielfältig vorhandenen Objekte zur Sepulkralkultur hinsichtlich ihrer kunsthistorischen und historischen Gehalte zu untersuchen. Die mediale Vielfalt bezieht sich dabei auf steinerne Grabmonumente, auf Epitaphien sowie auf gedruckte Funeralwerke in den nord-östlichen Regionen der Bundesrepublik Deutschland und den angrenzen Regionen in Polen.

Tagungsorganisation

Wissenschaftliche Leitung und Koordination (zusammen mit Prof. Dagmar Lißke) der Caspar-David-Friedrich-Vorlesungen am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald (seit 2011 insgesamt zwölf Vortragende).

Wissenschaftliche Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Sigrid Weigel und Prof. Dr. Thomas Macho) des Symposions „Wagner spielen – Wagner denken – Wagner diskutieren“ vom 1.-3.4.2013 an der Deutschen Oper Berlin.

Leitende wissenschaftliche Organisation und Koordination des 32. Deutschen Kunsthistorikertages „Ohne Grenzen“ vom 20.-24.3.2013 an der Universität Greifswald.

Wissenschaftliche Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Bénédicte Savoy) der Sektion „Laboratorium Romantik“ auf dem 32. Deutschen Kunsthistorikertages vom 20.-24.3.2013 an der Universität Greifswald.

Wissenschaftliche Leitung (zusammen mit Dr. Jana Olschewski) des Internationalen Symposions „Schlösser und Gutshäuser in der Ostseeregion. Bausteine einer europäischen Kulturlandschaft - Castles and Manor Houses in the Baltic Sea Region. Components of a European Cultural Heritage" vom 3.-6.10.2012 am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald.

Organisation des Symposions „Perspektiven Europäischer Romantik Forschung“ (zusammen mit Prof. Dr. Joachim Schiedermair und Dr. Helmuth Hühn) vom 23.-26.11.2011 am Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg Greifswald.

Wissenschaftliche Leitung (zusammen mit Prof. Dr. Frank Zöllner) der Sektion „Denkform – Bildform. Genus und Genealogie” vom 12.-16.3.2003 auf dem 27. Deutschen Kunsthistorikertag an der Universität Leipzig.

Organisation des Symposions „Berufsfelder der Kunstgeschichte heute” am 26.1.2002 im Kunsthistorischen Institut Heidelberg.

Publikationen
Monographie

Das zweite Bild im Bild. Auflösungstendenzen des perspektivischen Raumes bei Carl Blechen, Habilitationsschrift, erscheint Fulda, Imhof Verlag 2015.

Genealogie als Monument und Argument. Der Beitrag dynastischer Denkmale zur politischen Raumbildung der Neuzeit, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2002, Kunstwissenschaftliche Studien 98. (Rezensionen dazu: Milos Vec, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung 22.01.2003; Magnus Bäckmark, in: I Vapenbilden nr 56/2003, S. 138–139, Sabine Fastert, in: Sehepunkte 3, 2003, Nr. 5; Dietrich Erben, in: Wolfenbütteler Renaissance-Mitteilungen 28, 2004, Nr. 1; Wolfgang Schmid, in: Sehepunkte 5, 2005, Nr. 2).

Herausgeberschaften

Schlösser und Gutshäuser in der Ostseeregion. Komponenten einer europäischen Kulturlandschaft, hg. von Kilian Heck und Jana Olschewski, erscheint 2014.

Malerei in Mecklenburg und Pommern im 18. Jahrhundert, hg. von Kilian Heck und Michael Lissok, erscheint Berlin: Lukas 2014.

Frühneuzeitliche Grabdenkmale in Mecklenburg und Pommern, hg. von Kilian Heck und Antje Kempe, erscheint Berlin: Lukas 2014.

Kemp-Reader. Ausgewählte Schriften von Wolfgang Kemp, hg. und eingeleitet von Kilian Heck und Cornelia Jöchner, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2006.

Friedrichstein. Das Schloß der Grafen von Dönhoff in Ostpreußen, hg. von Kilian Heck und Christian Thielemann, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2006. Enthält Beiträge von Gerd Bartoschek, Hans Jürgen Bömelburg, Nicola Dönhoff, Ursula Gräfin zu Dohna, Volker Krahn, Jörg Meiner, Jörg Probst, Tilmann v. Stockhausen, Barbara Welzel u.a. (Rezensionen dazu: Klaus Harpprecht, Friedrichstein - Ein Schloß von dem kein Stein blieb, in: Die Zeit 18.01.2007, Nr. 04; Dieter Borchmeyer, Eine Führung vor der Flucht, in: Süddeutsche Zeitung 28.02.2007; Camilla Blechen, Das Herrenhaus der Grafen von Dönhoff in Ostpreußen, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung 18.5.2007, Nr. 114, S. 39; Peter-Michael Hahn, in: Sehepunkte 7, 2007, Nr. 6).

Genealogie als Denkform in Mittelalter und Früher Neuzeit, hg. von Kilian Heck und Bernhard Jahn, Tübingen: Niemeyer 2000 (Studien und Texte zur Sozialgeschichte der Literatur, hg. von Wolfgang Frühwald, Georg Jäger, Dieter Langewiesche u.a., Bd. 80). Enthält Beiträge von Jörg Jochen Berns, Wolfgang Kemp u.a. (Rezension dazu: Wolfgang Schmid, in: Perform 2, 2001, Nr. 6).

Aufsätze und Lexikonbeiträge

Mimesis versus Fiktion. Präfigurationen modernen Bildverständnisses bei Caspar David Friedrich, in: Perspektiven europäischer Romantik-Forschung heute, hg. von Helmut Hühn and Joachim Schiedermair, Berlin: de Gruyter 2013 (im Druck).

Das Zwiegespräch mit der Ferne. Anselm Kiefers „Rheingold“-Holzschnitt für Bayreuth, erscheint als Beitrag zum 200. Wagnerjubiläum, hg. von den Bayreuther Festspielen 2013 (im Druck).

Die Ahnen formen den Raum. Genealogische Dispositive in der Architektur um 1500, in: Diagrammatik der Architektur, hg. von Dieter Boschung und Julian Jachmann, Köln: Morphomata 2013, S. 286-307.

Vom Barockschloß zur Ordensburg – Geschichte und Kunstgeschichte von Schloß Steinort in Masuren, in: Antje Vollmer: Doppelleben. Heinrich und Gottliebe von Lehndorff im Widerstand gegen Hitler und von Ribbentrop, Frankfurt am Main: Eichborn 2010, S. 375-400.

Das Bild zwischen Dokument und Kunstnatur. Franz Kuglers Zeitschrift Museum und die darin rezensierten Werke Carl Blechens, in: Franz Kugler, deutscher Kunsthistoriker und Berliner Dichter, hg. von Bénédicte Savoy und Michel Espagne, Berlin: Akademie 2010, S. 173-186.

Das zweite Bild im Bild. Zur Bedeutung des Ausschnitts in den Landschaften von Carl Blechen, in: Landschaft am "Scheidepunkt". Evolutionen einer Gattung in Kunsttheorie, Kunstschaffen und Literatur um 1800, hg. von Reinhard Wegner und Markus Bertsch, Göttingen: Wallstein 2010, S. 451-471.

Das vom Licht erbaute Bild. Zu den  Sepien "Bäume und Häuser" und "Besonnte Bäume in Amalfi" von Carl Blechen, in: Das Amalfi-Skizzenbuch von Carl Blechen - Eine Ausstellung der Akademie der Künste Berlin in der Hamburger Kunsthalle, der Alten Nationalgalerie Berlin und der Casa di Goethe Rom, 29.10.2009-18.07.2010, S. 133-136.

Einleitung (zus. mit Christian Thielemann), in: Friedrichstein. Das Schloß der Grafen Dönhoff in Ostpreußen, hg. von Kilian Heck und Christian Thielemann, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2006, S. 9-11.

Friedrichstein. Die Geschichte seiner Besitzer von 1666 bis 1945, in: Friedrichstein. Das Schloß der Grafen Dönhoff in Ostpreußen, hg. von Kilian Heck und Christian Thielemann, München/Berlin 2006: Deutscher Kunstverlag, S. 30-50.

Die Grafen von Dönhoff als Herren auf Friedrichstein 1666 bis 1945, in: Friedrichstein. Das Schloß der Grafen Dönhoff in Ostpreußen, hg. von Kilian Heck und Christian Thielemann, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2006, S. 51-55.

”Der Hoff verdienet unter die besten Paläste in Preußen gezehlt zu werden”. Die Architektur von Friedrichstein im deutschen und europäischen Kontext, in: Friedrichstein. Das Schloß der Grafen Dönhoff in Ostpreußen, hg. von Kilian Heck und Christian Thielemann, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2006, S. 98-135.

Andere Dönhoffsche Orte in Ostpreußen, in: Friedrichstein. Das Schloß der Grafen Dönhoff in Ostpreußen, hg. von Kilian Heck und Christian Thielemann, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2006, S. 176-187.

Zu den Friedrichsteiner Kunstsammlungen, in: Friedrichstein. Das Schloß der Grafen Dönhoff in Ostpreußen, hg. von Kilian Heck und Christian Thielemann, München/Berlin: Deutscher Kunstverlag 2006, S. 188-193.

Einleitung (zus. mit Cornelia Jöchner), in: Kemp-Reader. Ausgewählte Schriften von Wolfgang Kemp, hg. und ein